Wasservogelzählung

 

Wasservogelzählung

Seit 1966/67 organisiert die Vogelwarte jeden Winter die europäisch koordinierten Zählungen von Wasservögeln auf allen Seen und wichtigen Flüssen der Schweiz – der NV Horw beteiligt sich mit rund 20 Freiwilligen dabei.

Im Durchschnitt überwintern etwa 500’000 Wasservögel aus über 30 Arten auf den schweizerischen Gewässern. Die Zählungen geben Aufschluss über die Bestandsentwicklungen und die Verbreitung der einzelnen Arten, und sie lassen erkennen, wo die wichtigsten Überwinterungsgebiete liegen. Diese Informationen bilden die Grundlage für die Schaffung von Wasservogelreservaten von nationaler und internationaler Bedeutung. An den Zählungen, die jeweils Mitte November und Mitte Januar stattfinden, beteiligen sich über 300 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Wenn Sie Interesse haben mitzumachen, melden Sie sich bitte bei Georges Fischer (smartager@bluewin.ch) – auch Vogelfreunde ohne besondere Kenntnisse sind willkommen:

Gebietspflege und Nisthilfen

Gebietspflege – praktische Naturschutzarbeit

Eingebettet in den Horwer Hochwald liegen zahlreiche Feuchtgebiete von regionaler und nationaler Bedeutung. Die Bewirtschaftung einiger Streuflächen wurde bis anfangs der 1990er-Jahre vernachlässigt, so auch im Gebiet zwischen Bruust und Cholhüttli. Der Natur- und Vogelschutzverein nahm daher mit der Korporation, dem Förster und den Jägern Kontakt auf. Seit 1990 führte der Verein mit einer Gruppe von Freiwilligen im Winter Holzertage durch und mähte im Sommer Adlerfarn, um so die vielfältigen Naturwerte dieses Feuchtgebiets zurückzugewinnen bzw. zu erhalten. Die Pflegeeinsätze waren nicht nur für die Natur, sondern auch für die Landwirtschaft erfolgreich. Das Feuchtgebiet kann seit ein paar Jahren wieder von einem Landwirt als Streufläche genutzt werden. Die Bewirtschaftung und Pflege sind in einem Vertrag zwischen Bewirtschafter und Kanton detailliert geregelt.

Zwischenzeitlich hat der Natur- und Vogelschutzverein ein neues Einsatzgebiet für die praktische Naturschutzarbeit gefunden. Im Gebiet Steinibachwald liegt umgeben von Wald ein Feuchtgebiet von regionaler Bedeutung. Aufgrund erschwerter Bewirtschaftungsbedingungen droht das Feuchtgebiet vom Wald her mit Sträuchern und Bäumen einzuwachsen. Um diese Verbuschung zu verhindern, haben Vertreterinnen und Vertreter von Kanton, Gemeinde, Korporation und dem Verein die Situation vor Ort angeschaut und Ziele und Massnahmen definiert. Die Arbeiten sind bedingt durch die schlechte Erschliessung und die notwendige Handarbeit für Forstunternehmer oder Landwirte nicht attraktiv. Sie eignen sich jedoch sehr gut für die traditionellen winterlichen Holzer-Einsätzen des Natur- und Vogelschutzvereins. Der Schwerpunkt der praktischen Naturschutzarbeit hat sich seit 2017 somit ins Gebiet Steinibachwald verschoben.

Nisthilfen

Nisthilfen sind ein Teil der Artenförderung und passen damit bestens in den Dreiklang der Instrumente zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität: Schutz der Habitate, Gebietsschutz, Artenförderung. Im Idealfall werden Artenförderungsmassahmen und damit auch Nisthilfen mit der Zeit gar nicht mehr nötig, weil der Lebensraum ausreichend natürliche Strukturen und Nistmöglichkeiten bietet.
Nisthilfen sind eine gute Möglichkeit, rasch das Angebot an Nistplätzen zu erweitern. Hier lassen sich Wildtiere oft auch besonders gut beobachten, gerade im Siedlungsraum. Damit Nisthilfen Sinn machen, braucht es unbedingt auch den geeigneten naturnahen Lebensraum.
Mitglieder des NV Horw haben in und um Horw hunderte von Nistkästen für verschiedene Vogelarten hergestellt, ausgeliefert und platziert – u.a. auf der Horwer Halbinsel oder im Bruust-Gebiet beim Cholhüttli.
Von Zeit zu Zeit werden die Nistkästen kontrolliert, gereinigt und repariert – eine hervorragende Gelegenheit praktischen Naturschutzarbeit zu betreiben.

 

Mitglied werden, Spenden

Mitmachen lohnt sich

Möchten Sie Mitglied beim Natur- und Vogelschutzverein Horw werden?
Sie leisten damit einen Beitrag zum Erhalt einer intakten Natur. Wir freuen uns auf Sie.

Der Jahresbeitrag beträgt CHF 25.- für Einzelpersonen und CHF 40.- für Paare und Familien.

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie von uns die Vereinsunterlagen, das aktuelle Programm und als kleines Willkommensgeschenk einen der beliebten Feldführer von BirdLife Schweiz.


Spenden

Unsere Arbeit ist nur möglich dank ehrenamtlicher Tätigkeit und viel Engagement. Allerdings brauchen wir dazu auch Geld in Form Ihrer Mitgliederbeiträge und Spenden. Wir danken Ihnen herzlich für jeden Betrag.

Konto:
CH69 0077 8219 7658 1200 1

Natur und Vogelschutz Verein
6048 Horw

Der Natur- und Vogelschutzverein finanziert sich weitgehend über Mitgliederbeiträge und Spenden. Mit einem Teil der Einnahmen finanzieren wir unsere Aktivitäten – mit einem anderen Teil die kantonalen und nationalen Strukturen (BirdLife Luzern und BirdLife Schweiz) von deren Aktivitäten wir massgeblich profitieren. Auch hier gilt: lokal verankert und aktiv – regional, national und international organisiert.

Für Fragen zu Spendenmöglichkeiten wenden Sie sich bitte an Christoph Meyer, Vizepräsident, meyer.vision@bluewin.ch

Herzlichen Dank!

 

Wir über uns

 

Erinnern Sie sich an Ihre ersten Vogelbeobachtungen?
Wissen Sie, wo es in Horw Waldkauze gibt? Wann hatten Sie das letzte Mal einen Feuersalamander auf der Hand?

Die meisten Menschen haben einen Bezug zur Natur. Sie wissen, dass sie Teil der Natur sind. Sie freuen sich über Naturerlebnisse oder spüren, dass ihnen der Aufenthalt in der freien Natur gut tut.
Der Natur- und Vogelschutzverein Horw bietet all diesen Menschen die Möglichkeit, gemeinsam die Natur zu erleben und konkret etwas für den Naturschutz zu tun. Bei alldem soll auch das gesellige Beisammensein nicht zu kurz kommen. Aktuell sind rund 240 Personen Mitglied beim NV Horw.

Unser Ziel: die Tier- und Pflanzenwelt in Horw zu beobachten und zu fördern

Die Hauptaktivitäten des Vereins sind:
• monatlich naturkundliche Exkursionen organisieren und durchführen
• Pflege- und Aufwertungsarbeiten zugunsten der Natur initiieren und realisieren
• Die für die Natur relevanten Entwicklungen auf dem Gemeindegebiet verfolgen und, wenn nötig und möglich, eingreifen.
Einmal pro Monat organisiert der Verein eine Exkursion oder Veranstaltung. Der NV Horw führt Pflege- und Aufwertungsarbeiten in ökologisch sensiblen Gebieten durch und setzt sich für die Biodiversität auf Gemeinde- ebene ein.

Lassen Sie sich von unserem Programm
(Halbjahresprogramm um es gaaanz genau zu nehmen) inspirieren!

Programm 1. Halbjahr 2021

Wir freuen uns, wenn Sie uns auf einer Exkursion begleiten, Mitglied werden oder beim praktischen Naturschutz mithelfen.

Wer gerne schriftlich und ein klein wenig ausführlicher hätte – hier unser Werbeflyer:

NVHorw-Werbeflyer

 

 

Kindergruppe Buntspecht

Kindergruppe Buntspecht

Tock, tock, tock, tock… Es ist Samstagnachmittag um zwei Uhr. Eine Schar Kinder drängt sich um den Buntspecht aus Plüsch, der sie eben mit seinem Klopfen zusammengerufen hat. Was er sich wohl heute Lustiges ausgedacht hat? Ob er etwas oder jemanden mitgebracht hat? Sicher aber weiss er Spannendes über die Natur zu erzählen…

Einmal pro Monat treffen wir uns von der Kindergruppe Buntspecht, um die Natur in und um Horw zu entdecken. Dabei erfahren wir viel über Tiere und Pflanzen und erleben zusammen Abenteuer. „Komische Käuze“, „Waldgeschenke“, „was blüht so früh“, „Bäume und ihre Kinder“ steht da zum Beispiel auf dem Programm. Geleitet werden die Anlässe jeweils von zwei erwachsenen Fachpersonen, die ihr Wissen und ihre Begeisterung den Kindern von vier bis acht Jahren weitergeben.

Auch dabei sein? Einfach anmelden!

Um es mit der Stimme einer Mutter zu sagen: «Total schön, dass wir dies für unsere Tochter entdeckt haben.»

Programmübersicht 2023/24
02.09.23 Krabbeltiere
21.10.23 Was nützt der Wald?
25.11.23 Wer schläft denn schon?
16.12.23 Feuer und Flamme
20.01.24 Rinden und Borken
24.02.24 Rabenschlau!
16.03.24 Frosch und Co.
20.04.24 Wildkräuterküche
25.05.24 Auf dem Bauernhof
22.06.24 Reptilien auf der Allmend
> Die Anlässe finden in der Regel am Samstagnachmittag von 14.00 bis 16.30 Uhr statt.

Das Detailprogramm wird nach erfolgter Anmeldung zugestellt. Zu diesem Zeitpunkt ist die Anmeldung verbindlich und der Jahresbeitrag von Fr. 80.- fällig

Bei Fragen: Brigitte Ammann, Leitung Kindergruppe Buntspecht, 041 340 88 82, brigitte.ammann@outlook.com

Anmeldung über das Formular am Ende dieser Seite oder direkt an brigitte.ammann@outlook.com

Passend zum Namen unserer Kindergruppe eine kurze Filmaufnahme: Buntspecht

 

Rückblick und Jahresberichte

Rückblicke

Die vergangenen Aktivitäten des NV Horw aus dem laufenden Vereinsjahr können Sie hier nachlesen:

Riedputzete, 4. November 2023

Text: Gwen Bessire

Neun Erwachsene waren am trockenen und vorerst noch sonnigen Samstagmorgen vom 4. November im Steinibachried unterwegs, um Abfall zu sammeln. Zwei davon waren mit dem Kanu unterwegs. Insgesamt wurden fünf 110l Säcke Abfall zusammengetragen, darunter viele Bälle, ein Fender, ein Stuhl (im Wasser), Plastik etc. Bedenklich, dass im Schilf hinter der schön gelegenen Bank an der Dorfbachmündung viel Abfall zusammengelesen werden musste.

Besuch auf dem Biohof, 28. September 2023

Text: Christina Imobersteg

Der Hof Hinterberg auf der Horwer Halbinsel ist wunderbar gelegen mit atemberaubendem Blick auf den Vierwaldstättersee. Hier betreibt die Familie Hans Wey einen Biohof.
Als erstes werden die Ziegen der Rasse Capra Grigia besucht. Etwas oberhalb des Bauernhauses befindet sich ihre ausbruchsicher umzäunte Weide. Auszubüxen liegt in der Natur der schlauen Tiere. Die Rasse wäre fast ausgestorben, wenn ProSpecieRara sich nicht darum bemüht hätte, die graue Bergziege zu retten. Sie stammt ursprünglich aus den Bündner und Tessiner Alpentälern.
Unübersehbar sind die eindrücklichen schottischen Hochlandrinder auf der danebenliegenden Weide. Sie wirken gross und schwer. Doch sind sie wesentlich leichter als unsere Schweizer Kühe – und genügsamer. Bei Hans Wey leben sie in Mutterkuhhaltung.
Eine weitere Station ist der Kastanienhain – ein Projekt der IG Kastanie Zentralschweiz. Mehrere Edelkastaniensorten wurden versuchsweise angepflanzt. Zu guter Letzt befinden wir uns bei den Pensionspferden, die der Hof beherbergt.
Die Zeit vergeht wie im Flug. Zum Abschluss offeriert Hans Wey köstlichen Süssmost und selbst hergestellte Ziegenwurst mit Brot.

Begegnungen mit der Linde, 24. September 2023

Text: Christina Imobersteg

Der Treffpunkt war einfach zu finden: die Winterlinde beim Gabeldinger Schulhaus. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite und so konnten sich die eingefundenen 11 Erwachsenen und eine Erstklässlerin auf den Rundgang am Vormittag ungetrübt freuen. Zu Beginn berichtete Sonja über die Verbreitung des beliebten Laubbaumes und den Unterschied zwischen Winter- und Sommerlinde. Doch ganz so einfach ist es nicht. Es gibt einige hybride Formen. Auf dem Weg bis zur Chrützhöchi auf dem Sonnenberg war das immer wieder Thema. Eindrücklich ist beispielsweise die Krimlinde mit ihren hängenden Ästen, von der auch auf dem Sonnenberg Exemplare vorhanden sind. Sie säumen den Weg bei einem Abschnitt der Allee. Reine Lindenwälder kommen übrigens in unserer Region nur selten vor. Sie sind vor allem an sonnigen Steilhängen, wie beispielsweise am Vierwaldstättersee, im Urner Reusstal oder im Haslital BE.

Sonja erzählte auch über die symbolische Bedeutung der Linde. Etliche Legenden, Gedichte und Lieder sind diesem Baum mit den herzförmigen Laubblättern gewidmet. Nicht fehlen durfte die Information über die Heilkräfte der Linde: Verwendung finden die Blüten, Knospen, Blätter, Rinde und das Holz. Insbesondere die Blüten werden als Tee zur Linderung von Erkältungskrankheiten verwendet.

Zum Abschluss des Vormittagsprogramms gab es Lindenblütentee – mit von Sonja selbstgesammelten Lindenblüten vom Sonnenberg.

Dem zweiten Teil am Nachmittag wohnten dann noch drei Teilnehmerinnen bei. Um die Sinne anzusprechen, war die Wolfschlucht die perfekte Wahl. Das wunderbare Herbstwetter trug das ihre bei und bot ein eindrückliches Schauspiel von Licht und Schatten. Nach den einführenden, hilfreichen Informationen von Sonja, durchquerte jedes für sich mit langsamen Schritten den magischen Ort. Das Eintauchen in die Ruhe des Waldes geschah fast von alleine.

Der gelungene Anlass endete mit einem gemütlichen Austausch und ein paar Schlucken Lindenblütentee.

Botanik im Gebiet Breitried – Cholhütten – Hohrüti, 2. Juli 2023

Text: Susanna Geissbühler

Bei angenehmem Wetter machten sich zehn Personen auf, um die Feuchtgebiete am Pilatushang botanisch zu erkunden.
Nach einer kurzen Einführung zur Entstehung und zur Bedeutung dieser Flachmoore gab es auf einer Exkursion entlang der verschiedenen Feuchtgebietsflächen zahlreiche Pflanzenarten zu entdecken. Neben den attraktiven Orchideenarten wie Geflecktes Knabenkraut, Langspornige Handwurz und Sumpfstendelwurz gedeihen hier auch zahlreiche Sauergräser wie Breitblättriges Wollgras, Davallssegge oder Gelbe Segge, welche etwas unscheinbarer, aber nicht weniger schön sind. Die Teilnehmenden erfuhren zudem Interessantes über die Verwendung, die Inhaltsstoffe oder die Giftigkeit von einzelnen Arten.

Fotos: Gwen Bessire

Damit diese artenreichen Feuchtgebiete nicht verbuschen, müssen sie jährlich gemäht werden, eine Arbeit, welche von den örtlichen Landwirten gemäss differenziertem, vor ein paar Jahren angepasstem Pflegeplan ausgeführt wird. Da befürchtet wurde, dass sich die Anpassung des Mahdregimes auf das Vorkommen der Besonderheit des Gebiets, des im Spätsommer blühenden Lungenenzians auswirken könnte, werden dessen Bestände jährlich entlang von definierten Transekten durch Monika Hebeisen gezählt.
Nach all diesen botanischen Inputs machten wir uns wieder auf den Weg zurück in den Siedlungsraum von Horw.

Sumpfrohrsänger – Vogel des Jahres, 18. Juni 2023

Text: Mathias Mühlemann

BirdLife Schweiz wählt den Sumpfrohrsänger zum Vogel des Jahres 2023. Er ist ein typischer Vertreter feuchter Lebensräume mit Gräben, Hochstauden und Weidengebüsch und besiedelt vor allem das Schweizer Mittelland in den Verlandungszonen von Flüssen, Bächen, Seen und Grabenböschungen.
Um diesen Vogel zu finden, besuchten wir mit 14 Personen bei heissen Temperaturen das Gebiet der Stillen Reuss bei Rottenschwil.
Rolf informierte uns über die historische Entwicklung der Landschaft und gemeinsam suchten wir die typischen Vogelarten des Gebietes. Wir konnten die Gesänge des Teich-, Sumpf und Drosselrohrsängers gut miteinander vergleichen und einiges über ihre unterschiedlichen Ansprüche an den Lebensraum erfahren. Zahlreiche weitere Vogelarten waren auch gut zu beobachten, so zum Beispiel singende Gold- und Rohrammern.
Herzlichen Dank allen Teilnehmenden für das interessierte Mitsuchen und an Rolf und Francoise für das gemeinsame Organisieren!

Naturreich 2023, 3. und 24. Juni 2023

Text: Christoph Meyer

Die Biodiversität ist weltweit auf dem Rückgang begriffen – auch in der Schweiz. Im Bewusstsein der Menschen ist diese Erkenntnis (noch) nicht angekommen. Umso mehr wollen wir Gegensteuer geben und Biodiversitätsförderung betreiben und Menschen dazu animieren zuhause im Garten oder auf dem Balkon Naturoasen zu schaffen, auch wenn es nur wenige Quadratmeter sind.
Die Nord- und Südfläche am Dorfbach entlang zwischen dem Gemeindehausplatz und dem Dorfplatz darf der NV Horw hegen und pflegen. Der Ort ist perfekt gelegen, weil man gut mit Passantinnen und Passanten ins Gespräch kommt. Was weniger perfekt ist, ist die Bodenbeschaffenheit, trotz einigen Massnahmen ist die Wiese nach wie vor zu fett. Im Frühling haben Freiwillige grössere Grasmadli ()ausgestochen und Pflanzensetzlinge der Wildstaudengärtnerei gesetzt.
Das Wetter war eine Herausforderung, nach einer lang anhaltenden Trockenperiode wars im April und Mai dann plötzlich warm und nass, was vorallem die verschiedenen Gräser hochschiessen liess. Die pflanzlichen Erfolge sind nicht berauschend, was aber zählt, sind die Begegnungen auf der Fläche und die daraus resultierenden Gartenberatungen die der NV Horw anbieten kann.

Morgenkonzert, 23. April 2023

Text: Christoph Meyer

Guten Morgen, schon auf? Ja! Das Morgenkonzert zog auch 2023 zahlreiche Besucherinnen und Besucher an, trotz (oder grad wegen) der frühen Morgenstunden. Nebst gestandenen Mitgliedern durften wir auch einige neue Gesichter begrüssen.
Das Wetter machte anfänglich nicht so richtig mit, aber die (männlichen) Sänger steckten trotzdem ihr Revier ab. Brigitte Ammann führte wie gewohnt gekonnt durch Horw – das Chiletöbeli liessen wir wegen Rutschgefahr aussen – Richtung Studhalters Scheune. Bis dahin hörten wir primär Hausrotschwänze und einige Amseln. Mit den ersten Sonnenstrahlen verstummten die Amseln und es gesellten sich einige andere Vögel dazu: zuerst das Rotkehlchen (da singen auch die Damen), Zaunkönig (laut!), Girlitz (rostig), Buchfinken (suchten Gratisbier), Zilpzalp (der Name stimmt) und einige Ringeltauben. Auch da waren Haussperling, Blaumeisen, Mönchsgrasmücke und Bachstelzen und einige meinten einen Star gesehen zu haben. Zwei Rotmilane mussten sich gegen Rabenkrähen behaupten. Im Dickiwald wurden Tannen-, Kohlmeisen und Eichelhäher.
Nicht unerwähnt bleiben darf der wunderbare Garten von Brigitte und das grossartige Frühstück (danke vielmals). Kein Wunder, ist das Morgenkonzert eine der populärsten Exkursionen. Man sieht auf relativ kurzer Distanz erstaunlich viele Arten, und es lädt zum selber Erkunden ein. Auch der kulinarische, gemütliche Teil trägt zu diesem schönen Erlebnis bei.

Entbuschen, 25. Februar 2023

Text: Peter Stohler

Bis am Freitagabend war schönes und trockenes Wetter. Am Samstagmorgen regnet es  leicht. Sechs Unentwegte fassen die Werkzeuge und es geht los. Der Boden wird immer nass und nasser und glitschig. Der Rucksackmäher stottert und stellt ab.
Trotzdem konnten wir den unteren Teil von Brombeeren und Stauden freimachen. Super .Wenn wir so weitermachen können wir das Gebiet im Herbst dem LAWA übergeben.
Danke allen Mithelfern.

Ökologische Infrastruktur, 16. Januar 2023

Text: Christoph Meyer

Was verbirgt sich hinter diesem sperrigen Namen? Wozu braucht die Schweiz – mehr denn je – ein Lebensnetz und was hat das alles mit Horw zu tun?
Franziska Wloka, Projektleiterin ÖI bei BirdLife Schweiz, lud 22 Mitglieder und Interessierte des NV Horw ein, sich auf eine Reise durch die Zeit und des schleichenden Artenverlustes zu begeben. Damit die Natur ihre Systemleistungen erhalten kann, müssten 30 Prozent der Flächen geschützt sein. Geschützt heisst nicht ungenutzt, aber mit 10 Prozent der Flächen steht die Schweiz heute europaweit abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Die Sicherung der Biodiversität fusst auf drei Säulen: auf dem Habitatsschutz, dem Gebietsschutz und der Artenförderung und gilt für alle Lebensräume.

rot: aktuell geschützte Fläche, grün: für eine langfristige Funktionalität notwendige geschützte Fläche

Der NV Horw kann mithelfen, damit verletzliche oder bedrohte Arten spezifische Lebensräume auffinden und diese miteinander vernetzt sind. Vor allem aber können wir dafür sorgen, dass die vorhandenen Flächen qualitativ aufgewertet werden.

Das Potential ist vorhanden – auch in Horw – und es lohnt sich für die Natur einzustehen. Sie ist letztendlich unersetzlich.

Jahresberichte

Was wir in den vergangenen Jahren gemacht haben, können Sie in den Jahresberichten nachverfolgen:

Jahresbericht 2022
Jahresbericht 2021
Jahresbericht 2020
Jahresbericht 2019
Jahresbericht 2018
Jahresbericht 2017
Jahresbericht 2016

 

 

Vorstand, Kontakt

Vorstand:

Co-Päsidium: Christina Imobersteg und Christoph Meyer
meyer.vision@bluewin.ch

Kassiererin: Anna Stäubli
anna.staeubli@poel.ch

Kontaktperson Gemeinde: Gwen Bessire
gwen.bessire@horw.ch

Homepage: Mathias Mühlemann
info@nvhorw.ch

Aktuar: Stefan Höltschi
st.hoeltschi@bluewin.ch

Hüttenwart Cholhüttli: Peter Stohler
peter.stohler@gmx.ch

Fachliche Unterstützung: Susanna Geissbühler und Sonja Rindlisbacher
susanna_geissbuehler@bluewin.ch

weitere Kontakte:

Kindergruppe Buntspecht: Brigitte Ammann
nvhorw@gmx.ch

Ornithologenstamm: Rolf Notter
rolfnotter@bluewin.ch

Wasservogelzählung / Förderprojekt Wendehals: Georges Fischer
smartager@bluewin.ch


Auf dem Vorstandsausflug, von links nach rechts: Mathias Mühlemann, Christoph Meyer, Sonja Rindlisbacher, Gwen Bessire, Susanna Geissbühler, Christina Imobersteg, Anna Stäubli