Rückblick und Jahresberichte

Rückblicke

Die vergangenen Aktivitäten des NV Horw aus dem laufenden Vereinsjahr können Sie in chronologischer Reihenfolge nachlesen:

Güseltour, 22. Januar 2022

Text: Gwen Bessire

Im Steinibachried wird immer wieder viel Abfall angeschwemmt.

Der Natur und Vogelschutzverein war gemeinsam mit dem Bereich Natur und Umwelt der Gemeinde in Aktion. Am 22. Januar 2022 fand eine zusätzliche Güseltour statt. Mit 7 Erwachsenen und einem Kind wurden während zwei Stunden diverser Abfall zusammengelesen, der  10 grosse Abfallsäcke füllte. Neben viel Pet, Plastik, Flaschen, Sagexstücken, einigen Kanistern wurden auch ein paar Ruder, ein Fass und einige Bälle gefunden. Das Highlight war eine Flaschenpost. Leider war kein Absender vorhanden.

Amphibien, 15. März 2022

Text: Gwen Bessire

Nach dem in den vergangenen Jahren die Amphibienexkursion wegen zu trockenem Wetter oder Corona abgesagt werden musste, hatten wir dieses Mal Glück.

Der Anlass konnte am 15. März 2022 mit rund 15 Interessierten durchgeführt werden. Mit Startpunkt im Rank spazierten wir der Winkel- und Seestrasse entlang um Amphibien auf der Strasse zu retten. Im Winkel gibt es seit einem Jahr eine fixe Anlage für Amphibien, die zusammen mit der Strassensanierung gebaut wurde. Dort trafen wir auch auf den Biologen Thomas Röösli, der eine Wirkungskontrolle der Amphibienanlage macht. Gwen Bessire, Natur- und Umweltbeauftragte der Gemeinde Horw erklärte die Anlage und wie an der Seestrasse Freiwillige Amphibien retten.

Obwohl es nicht eine typische Wandernacht für Amphibien war, konnten wir als Highlight vier verschiedene Amphibienarten beobachten, die an diesem Abend unterwegs waren: Erdkröte, Grasfrosch, Bergmolch und Fadenmolch.

Wildkräuter-Spaziergang, 9. April 2022

Text: Christoph Meyer

Bei gnädigem Wetter Bachbungen-Ehrenpreis zeigte uns Sandra Wey Löwenzahn fachkundig und auf spannende Art Wildkräuter am Bach, Spitzwegerich auf Ruderalflächen, Huflattich auf Wiesen, Waldrändern, Schwarzdorn an sonnigen und Wiesenschaumkraut schattigen Plätzen. Brennessel Es gab viel zu sehen und Wald-Veilchen zu erfahren und auch die Giersch Teilnehmenden machten Sauerampfer munter mit und teilten ihre Erfahrungen und Teufelskralle stellten Fragen. Die Knoblauch-Hedrich Kleinsten wurden immer wieder Vogel-Wicke miteinbezogen und neugierig gemacht. Vieles konnte grad vor Ort gekostet und probiert werden. Und von einigen Stechpalme Kräutern Kirschlorbeer wurde eindringlich Eibe gewarnt – auch im Frühling Schöllkraut ist nicht alles Essbar – Einbeere Vorsicht!

So ging es Richtung Mädesüss Unterstrick wo Familie Gundelrebe Knellwolf und Michael Gundermann Töngi Kräuter, Gemüsesuppe und frisch gebackenes Wald-Erdbeere Brot bereit gestellt hatten.

Feldlerche und andere Bodenbrüter, 15. Mai 2022

Text: Mathias Mühlemann

In einer Gruppe von 14 Personen begaben wir uns mit dem Zug nach Rothenthurm, um auf einer Wanderung durch das Moor die Feldlerche und andere Bodenbrüter zu suchen.
Wir erhielten dabei zahlreiche Informationen über den unterschiedlichen Charakter von Wiesen mit intensiver Nutzung, Wiesen mit extensiver Nutzung, Flachmoor und Hochmoor. Auch historische Exkurse zur Bedeutung der Rothenthurm-Initiative von 1987 für den Naturschutz in der Schweiz fehlten nicht.
Unsere Suche nach der Feldlerche, dem Vogel des Jahres, und anderen Bodenbrüter, die für das Nisten Raum benötigen, der während der Brutdauer nicht gemäht wird, war erfolgreich:
Die Feldlerche sang hoch über der Ebene während wir auf Bäumen, anderen Sitzwarten und am Boden Baumpieper, Braunkehlchen, Schwarzkehlchen, Steinschmätzer und Neuntöter beobachten konnten.


Bild: Rolf Notter

Die Exkursion, die in Zusammenarbeit mit dem Ornithologenstamm durchgeführt wurde, war geprägt von zahlreichen interessanten Inputs der Teilnehmer und Teilnehmerinnen und vielen heute nicht mehr alltäglichen Beobachtungen.

Ein Garten für alle, 2. Juli 2022

Text: Christina Imobersteg

Eine Naturgarten-Führung der besonderen Art haben neun Personen in Brigitte Ammanns Reich erlebt. Die grosse Vielfalt an Pflanzen, Tieren und Nischen ist überwältigend. Die Prinzipien eines Naturgartens zeigte Brigitte an verschiedenen Standorten exemplarisch auf: keine Kunstdünger und Pestizide, einheimische Pflanzen, ganzjähriges Blütenangebot, vielfältige Kleinstrukturen für Tiere, naturnahe Pflege.


Bild: Rolf Notter

Und es ist tatsächlich ein Garten für alle. Es kommt regelmässig Besuch von Dachs und Reh und hinterlassen ihre Spuren. Auch der Fuchs schleicht ab und zu ums Haus. Vögel, Fledermäuse, Wildbienen und Schmetterlinge, Ringelnattern, Blindschleichen fühlen sich hier ebenfalls wohl. Die Liste könnte problemlos verlängert werden.

Nach dem Gartenrundgang wurde unter der 100-jährigen Rosskastanie geplaudert und gefachsimpelt. Als Abschluss durften Pflänzchen für den eigenen Balkon oder Garten eingepackt werden, die Brigitte ausgejätet hat – einheimische Pflanzen, die es in ihrer grünen Oase in Überfülle gibt.

1. August 2022

Text: Peter Stohler

Von der Einladung, den 1. August beim Cholhüttli zu feiern, haben 9 Personen Gebrauch gemacht.
Sie wurden mit einem feinen Apero begrüsst. Bei der mit Lampions und Girlanden geschmückten Hütte war die Feuerstelle zum Bräteln bereit. Es wurde geplaudert und diskutiert. Nachdem der Dampfschiff-Corso den Kreuztrichter verlassen hatte und das Dessert gegessen war, warteten wir bis das Kreuz im Hängefeld angezündet wurde.
Danach verdunkelte sich der Himmel, was Aufbruch bedeutete, aber der Regen traf erst zu Hause ein.

Jahresberichte

Was wir in den vergangenen Jahren gemacht haben, können Sie in den Jahresberichten nachverfolgen:

Jahresbericht 2021
Jahresbericht 2020
Jahresbericht 2019
Jahresbericht 2018
Jahresbericht 2017
Jahresbericht 2016