Cholhüttli

Gebietspflege – praktische Naturschutzarbeit

Eingebettet in den Horwer Hochwald liegen zahlreiche Feuchtgebiete von regionaler und nationaler Bedeutung. Die Bewirtschaftung einiger Streuflächen wurde bis anfangs der 1990er-Jahre vernachlässigt, so auch im Gebiet zwischen Bruust und Cholhüttli.

Der Natur- und Vogelschutzverein nahm daher mit der Korporation, dem Förster und den Jägern Kontakt auf. Seit 1990 führt der Verein mit einer Gruppe von Freiwilligen Pflege-Arbeiten durch.

Bist du gern draussen und  mit den Händen aktiv? Dann ist die Gebietspflege genau das Richtige für dich!

Gebietspflege 2026: 31. Januar, 23. Mai, 30. Mai, 20. Juni, 7. November, 21. November
Dauer: 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Treffpunkt: Post Horw
Anmeldung: Jeweils bis spätestens Donnerstag vor Einsatz: info@nvhorw.ch

Cholhüttli

Das Cholhüttli liegt am Pilatushang etwas oberhalb vom Bruustgebiet.

Der NV Horw hat die Hütte von der Korporation Horw gemietet. Sie dient dem Verein für verschiedene Zwecke:

  • Das Arbeitsgerät der Vereins (Stichwort Holzertage) ist im Cholhüttli gelagert;
  • jedes zweite Jahr findet gegen Ende Jahr in der Hütte ein Chlaus-Höck statt;
  • bereits fast Tradition hat der 1.-August-Höck bei der Cholhütte;
  • immer wieder führt der Verein in der Umgebung der Cholhütte auch naturkundliche Exkursionen durch;
  • rund um die Cholhütte hat der NV Horw zahlreiche Nisthilfen platziert, welche regelmässig kontrolliert und geputzt werden.

Hüttenwart ist Peter Stohler.

Bruustgebiet

Das Bruustgebiet, d.h. das Gebiet zwischen Bruust und Cholhütte, liegt am Pilatushang. Es besteht aus einem für die Natur wertvollen Mosaik aus Streuwiesen, Wäldern und Hecken.

Die Bewirtschaftung einiger Streuflächen am Pilatushang wurde bis anfangs der 1990er-Jahre vernachlässig, so auch im Bruustgebiet. Der Natur- und Vogelschutzverein wollte dem nicht weiter zusehen, nahm mit der Korporation, dem Förster und den Jägern Kontakt auf und entbuschte das Gebiet bis es wieder als Streuwiese genutzt werden konnte.

Die Streuwiesen werden in der Zwischenzeit wieder regelmässig von einem Landwirt genutzt. Die Bewirtschaftung und Pflege ist in einem Vertrag zwischen Bewirtschafter und Kanton detailliert geregelt.