Förderprojekt Wendehals

 

Förderprojekt Wendehals

Der wärmeliebende Wendehals mit dem ausgezeichneten Tarngefieder ist in mehrfacher Hinsicht einzigartig: Obschon er zu den Spechten gehört, zimmert er keine eigene Bruthöhle, sondern übernimmt eine Baumhöhle oder einen Nistkasten. Auch dass der Wendehals aufrecht auf Ästen sitzt und gelegentlich zweimal im Jahr brütet, ist untypisch für Spechte. Er ist kein Standvogel wie seine Verwandten, sondern überwintert vorwiegend in der Sahelzone.

Engagierte Mitglieder des NV Horw, namentlich aus dem Ornithologenstamm, haben sich zum Ziel gesetzt, den Wendehals mit Fördermassnahmen auf der Allmend/Luzern wieder heimisch zu machen.

Auszug aus dem Jahresbericht 2019:
Auch die 4. Erhebungssaison unseres Projektes zeitigte keinen Erfolg. Weder Sicht- noch Hörfeststellungen unserer Zielart – des Wendehalses – waren im Erhebungsgebiet möglich. Gemäss den Weisungen der Schweizerischen Vogelwarte führten wir unsere Rundgänge bei trockenem Wetter im Mai durch. Das aufgewertete Gebiet wurde nicht entdeckt oder war zu wenig «einladend» zum Verweilen. Dass das Gebiet aber einiges zu bieten hat, stellten wir u.a. mit nachfolgenden Beobachtungen fest: Heckenbraunelle, Steinschmätzer, Singdrosseln, Schwarzspecht, Mäusebussard, Fitis, Garten- und Mönchsgrasmücke.

Für die Arbeitsgruppe Wendehals: Josy Hochstrasser, Beat Küng, und Georges Fischer (Koordinator)