Ornithologenstamm – jeweils am 1. Dienstag des Monats

 

Ornithologenstamm

Beobachtungen austauschen, spannende Referate hören, fachsimpeln, auf Exkursion gehen, gemütlich zusammen sein… all dies bietet unser monatlicher Ornithologenstamm.

Offen für alle Vogelfreunde und solche, die es noch werden möchten.

Nächster Ornithologenstamm:

Abgesagt!
Dienstag, 1. Dezember 2020, 19:30 Uhr
Der Chlaushöck des Ornithologenstammes fällt, coronabedingt, leider aus…
Wir wünschen allen einen erfüllten, gesunden Dezember mit Samichlaus, Weihnachten und Neuem Jahr.

Wir hoffen sehr, dass  wir uns nächstes Jahr am

Dienstag, 2. März 2021, 19:30 Uhr
im Pfarreizentrum Horw, Zumhofstrasse 2, Zimmer B
wieder treffen können.

Kontakt: Rolf Notter
rolfnotter@bluewin.ch

Üblicherweise trifft sich der Ornithologenstamm jeweils am ersten Dienstag des Monats.

Separate Einladungen folgen – Newsletter-Interessierte melden sich bitte bei Rolf Notter.

 

 

 

 

Rückblick und Jahresberichte

 

Rückblicke

Die Aktivitäten des NV Horw können Sie in chronologischer Reihenfolge nachlesen.

Güseltour – 7. November 2020

Auch dieses Jahr fand die Riedputzete zusammen mit den Riedwächtern statt. Mit genügend Abstand, Masken und Güselzangen waren wir unterwegs. 13 Erwachsene und 2 Kinder waren darum besorgt das Ried von Abfall zu befreien. Neben Vereinsmitgliedern waren auch drei Riedwächter dabei und zwei weitere Freiwillige. Da relativ viel Abfall auch seeseitig angespült wurde, waren wir das zweite Jahr mit zwei Kanus – mit einer Spezialbewilligung des Kantons – unterwegs. Landseitig und seeseitig kamen neun 110 l Säcke Abfall zusammen. Dieser wurde vom Werkdienst entsorgt.

Biodiversität: Hecken – 30. Oktober 2020

Am Freitag, 30. Oktober 2020,  setzten Sonja, Erwin, Werner und Peter bei bestem Wetter im Gebiet Birrholz anhand des Bepflanzungsvorschlages der Gemeinde 37  Wildsträucher.
Sonja brachte ihr technisches Wissen ein und markierte in den richtigen Abständen die Orte. So konnten wir anschliessend die Löcher bereit machen und die Sträucher setzen.
Hans Wey überraschte uns zum Schluss mit einem feinen Znüni. Besten Dank!
Leider konnten wir die Pflanzen nicht eingiessen,  hoffen aber, dass  alle  anwachsen.

Besuch im Kastanienhain – 24. September 2020

Unmittelbar vor dem angekündigten Wetterwechsel versammelten sich 9 Personen beim Biohof Hinterberg in Kastanienbaum. Herr Hans Wey, Pächter des Hofes, und Herr Raphael Müller, Oberförster des Stadtforstamtes Luzern informierten uns über die Entstehung, Pflege und Bewirtschaftung des Kastanienhains. Auf einem Spaziergang durch den Hain erfuhren wir unter anderem, dass Kastanien dank einer milderen Form der Pilzkrankheit eine Immunität gegen den aggressiven Kastanienrindenkrebs aufbauen können, dass die Ziegen beim Entbuschen schon viele Arbeitsstunden übernommen haben und dass die Edelkastanie nicht mit der Rosskastanie verwandt ist.
Der einsetzende Herbstregen trieb uns nach etwas mehr als einer Stunde zurück zur Scheune des Hofes, wo wir mit Äpfel und Most verköstigt wurden.
Der NV Horw dankt Herrn Wey herzlich für die Gastfreundschaft und für die Pflege des für Horw wertvollen Kastanienhains, Herrn Müller für die Begleitung des Projektes in der Entstehung und beiden für die spannenden Informationen.

Steinibachpark – 9. September 2020

Bei schönstem Wetter trafen sich rund 20 Interessierte beim Steinibachpark. Auf der Begehung erfuhren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen wie die Talebene hier früher von den Gletschdern und Bächen gestaltet wurde, wann der Mensch zu gestalten begann und weshalb der Steinibach umgeleitet wurde. Die Umlegung wurde ökologisch begleitet. Der neue Bach soll vielen verschiedenen Tieren Lebensraum bieten wie z.B. Fischen, Libellen, Amphibien. Aber auch die Flusskrebse sollen sich wieder heimisch fühlen. Eine Herausforderung beim Bauprojekt waren die vielen Beteiligten und die teilweise unterschiedlichen Ansprüche der verschiedenen Tierarten an den Lebensraum.

Invasive Neophyten – 22. August 2020

Das regnerische Wetter lud an diesem Samstagvormittag eher zum Daheimbleiben als für eine Exkursion ein. Nichtsdestotrotz machten sich vier motivierte Personen auf, um sich mit den invasiven Neophyten in Horw zu beschäftigen. Nach einer kurzen Einführung begab sich die Gruppe zum ersten Standort mit Sommerflieder und erfuhr, woher die Pflanze stammt, wie sie sich verbreitet und wie sie bekämpft werden kann. Nachdem wir uns gerade über die Probleme mit dem Japanischen Staudenknöterich und dem immer noch käuflich erhältlichen Kirschlorbeer unterhalten hatten, kam ein Anwohner und Vereinsmitglied auf uns zu und lud uns spontan auf seinem Sitzplatz zum Kaffee ein. Anschliessend gingen wir ins Steinibachried, wo wir anhand der Spätblühenden Goldrute und dem Seidigen Hornstrauch die schwierigen Abwägungen zwischen Naturschutz und Neophyten-Bekämpfung thematisierten. Am Bespiel des Götterbaums konnten wir eindrücklich nachvollziehen, dass das Fällen kontraproduktiv ist, weil es zu Wurzelbrut und Stockausschlägen führt. Im Zentrum von Horw angekommen, lernten wird das Einjährige Berufkraut und die Robinie kennen. Letztere wurde wegen ihres raschen Wachstums und des harten Holzes oft angepflanzt.

Horw ist eine bezüglich der Bekämpfung von Neophyten sehr fortschrittliche und aktive Gemeinde, welche Neophyten auf öffentlichen Flächen und in Schutzgebieten seit zahlreichen Jahren bekämpft und Private dazu auffordert, invasive Neophyten in ihrem Garten oder auf ihrem Areal zu entfernen. Mit einheimischen Wildsträuchern bietet sie eine sinnvolle Alternative an.

Der NVHorw will mit seinem Projekt «Naturreich Horw» Private dazu motivieren, die Biodiversität in ihrem Garten oder auf ihrem Balkon durch Pflanzung oder Einsaat von einheimischen Pflanzenarten zu fördern und zeigt damit ebenfalls Alternativen auf.

1. August–Höck – 2020

Heisse Temperaturen und schwüle Hitze begleiteten uns zum Cholhüttli. Dort wurden wir durch ein kurzes Gewitter abgekühlt. Als Optimisten haben wir Bunte Lampions , Schweizerfahnen , Fackeln  bereit gestellt. Dann haben wir hohen Besuch durch die Polizei erhalten. Sie erkundigten sich nach einem Campinglager neben dem Bach. Die Regenwolken verzogen sich und so stand den sieben Personen ein gemütlicher Abend mit grillieren, essen, trinken, plaudern nichts mehr im Wege. Wir genossen die ruhige Zeit. Nach dem Eindunkeln erfreuten wir uns an den zahlreichen Höhenfeuern und bestaunten das Kreuz am Pilatus.

Alpensegler im Wasserturm – 1. Juli 2020

Nicht alle Tage hat man die Möglichkeit Luzerns Wahrzeichen von innen zu erkunden und dabei noch so einen spannenden Einblick das Leben der dort brütenden Alpensegeler zu erhalten! Diese spezielle Exkursion bildete den Start der Wiederaufnahme unserer Veranstaltungen nach der «Corona-Pause». Bei viel Wetterglück versammelten sich 9 Personen beim Brückenaufgang und wurden von Therese Molinaro von der OGL Luzern in Empfang genommen. Zusammen mit Regina Wigger vermittelte sie uns in den nächsten zwei Stunden viel Bemerkenswertes über diese faszinierenden Luftakrobaten. Und da waren sie auch schon: Pfeilschnell und mit lauten Trillern flogen sie über unsere Köpfe, über die Reuss und um den Wasserturm und ebenso schnell flogen sie die Einfluglöcher zu den Nistkästen an und verschwanden. Zeit für uns, die enge Wendeltreppe im Innern des Wasserturms zu erklimmen, um zu sehen, was hinter diesen Einfluglöchern los ist.

Begrüssung durch Therese Molinaro vor dem Wasserturm

Im Obergaden unter dem imposanten Dachstuhl empfingen uns schon die fiependen Bettelrufe der Alpenseglerküken. Therese Molinaro berichtete nicht nur von der spannenden Biologie der Alpensegler, sondern auch von ihrer Arbeit und den laufenden Forschungsprojekten. Bei einem geöffneten Laden konnten wir direkt ins mit drei Jungvögeln fast überfüllte Nest blicken und bei zwei ein bisschen älteren Exemplaren zeigten die beiden Frauen uns, wie sie beringt werden.

Die Nummerierung der Nistplätze im Obergaden

Gerade die noch wenig erhärteten Daten durch die neuste Forschung mit Geodatenloggern macht es fast notwendig, dass wir in ein paar Jahren wieder kommen müssen…

Ein Alpenseglerpräparat

 

Jahresberichte

Was wir in den vergangenen Jahren gemacht haben, können Sie in den Jahresberichten nachverfolgen.

Jahresbericht 2019
Jahresbericht 2018
Jahresbericht 2017
Jahresbericht 2016